Warten, bis etwas kaputt geht? Schlecht für die Umwelt. Und teuer noch dazu.



Warten, bis etwas kaputt geht und genau dann reparieren? „Na klar“, werden Sie jetzt vielleicht sagen, ist doch auch richtig so?! Ihre Instandhalter sind ohnehin vor Ort, das ist ja ihr Job. Und außerdem: es ist doch richtig, wenn man mit ungeplanten Ausfällen kein Problem hat! So weit, so nachvollziehbar. Aber die versteckten Kosten dieser „Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Strategie sind leider meist nicht transparent. Und gut für die Umwelt ist diese Vorgehensweise leider auch nicht. Was hier auflaufen kann und wie das besser aussehen könnte, haben wir anhand von drei Szenarien für Sie zusammengestellt…


Szenario Auslastung: Gehen so viele Dinge kaputt, wie Sie reparieren können, sind Ihre Instandhalter vollkommen ausgelastet. Manchmal, wenn alles gleichzeitig kaputt geht, sind sie aber auch überlastet und es gibt Zeiten, in denen die Auslastung lediglich 50% beträgt – man muss ja schließlich immer Kapazität für den Notfall vorhalten. Der Fehler? Gerade für den Fall der Unterauslastung werden wertvolle Ressourcen verschwendet. Instandhalter sind hochqualifiziert und haben typischerweise hunderte von Ideen, wie man eine Anlage verbessern und nicht nur reparieren könnte. Sie müssten nur die Zeit dazu haben. Die wenigen Momente der Unterauslastung sind aber nicht planbar und nur selten länger am Stück…


Ihr Lieferant freut sich, die Umwelt nicht. Im Gegenteil – genau das kann zukünftig richtig teuer werden. Es wäre eine gute Idee, hier vorausschauend die Wartung planen zu können, oder?


Szenario Ersatzteillagerung: Da Sie nie wissen, wann ein Ersatzteil kaputt geht und ausgetauscht werden muss, verfügen Sie über ein üppiges Lager für die vielen, möglicherweise nötigen Ersatzteile. Sie können schließlich nicht auf die Lieferung Ihres Lieferanten warten, wenn der wichtige Motor plötzlich ausfällt. Der Austausch muss dann wirklich schnell gehen. Allerdings bindet das große Lager Fläche und Kapital. Und wenn der Ersatzmotor gar nicht gebraucht wird, dann muss er eigentlich NEU verschrottet werden.


Szenario zeitbasierter Tausch von Ersatzteilen: Ungeplante Ausfälle kann man natürlich auch dadurch verhindern, dass man Ersatzteile deutlich vor dem Ende ihrer Lebensdauer austauscht. So geht man auf Nummer sicher. Das ist aber nicht effizient, sorgt für hohe Kosten und ist schlecht für die Umwelt. Auch wenn man natürlich davon ausgehen kann, dass dieses Vorgehen in vielen Situationen eben doch günstiger als ein ungeplanter Ausfall in der Produktion ist. So werden also Ersatzteile getauscht, die eigentlich noch viele Jahre halten würden, einfach weil man es nicht besser weiß. Einzig Ihre Lieferanten freuen sich wirklich, denn Sie bestellen ja mehr Ersatzteile als Sie im Grunde brauchen…



Also, warum sollten Sie nicht einmal darüber nachdenken, an diesen Szenarien etwas zu ändern? Mit BeepMeep® wissen sie genau, wann etwas kaputt geht, Austausch-Abläufe lassen sich daher besser planen, Ressourcen werden nicht verschwendet. Sie sparen Budget, sind noch besser in der Liefertreue und tun etwas für die Umwelt. McKinsey hat in seiner Studie „Smarter werden mit Künstlicher Intelligenz (KI). Was bringt das für Deutschland und seinen Industriesektor?“ bestätigt: „Eine durch KI verbesserte vorausschauende Wartung ermöglicht eine genauere Vorhersage und Vermeidung von Maschinenausfällen (...). Produktivitätssteigerungen der Anlagen von bis zu 20 % sind möglich, die gesamten Wartungskosten können um bis zu 10 % gesenkt werden.“ Sprechen Sie uns an!



Autor: DI. Mag. Markus Loinig

E-Mail: markus@senzoro.com

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