KPMG KI-Award - Unsere KI wird immer bekannter


KPMG hat Platz 2 des jährlichen KI-Awards an Senzoro vergeben, wir stoßen gerne (mit Abstand) gemeinsam an.
So ein Award ist immer eine spannende Angelegenheit, aber wie kommt man eigentlich dazu?

Angefangen hat alles mit einer E-Mail, wo wir eingeladen wurden uns zu bewerben. Für die Bewerbungen dieser Art schickt man aber keinen klassischen Lebenslauf durch, sondern muss viele Fragen beantworten. Wobei, naja. Eigentlich ist es schon ein Lebenslauf, nämlich der Lebenslauf von Senzoro, den man hier einreicht.


Seit wann gibt es Senzoro? Was macht Senzoro? Warum habt Ihr den Job, Verzeihung Award, verdient?

Also eigentlich alles Fragen, die man auch im klassischen Bewerbungsgespräch irgendwie gestellt bekommt. Auf Basis dieser Fragen erfolgte eine Vorauswahl der Unternehmen, die dann Ende September zu einem Pitch geladen wurden. Beim Pitch waren es dann schon nur mehr 6, von ursprünglich 40. Und ja, der “Corona-Effekt” hat die Pläne von uns und KPMG noch mal kräftig durcheinander gewirbelt. Ein Pitch von uns war wegen einer Quarantäne von Markus Loinig nicht möglich, aber keiner kann den Lebenslauf von Senzoro besser erzählen als Markus, also musste kurzfristig auf Online-Pitch umgestellt werden. Aber Unternehmensberater helfen ja normal bei den richtig großen Problemen dieser Welt, da war die kurzfristige Umstellung von Offline zu Online kein Problem. Wir bedanken uns für die Flexibilität ;)


Die große Frage beim Pitch ist eigentlich immer “drei” oder “fünf”?

Das ist nämlich das typische Zeitfenster, in dem man als “Start Up” seine Highlights erzählen muss. Sie ahnen es schon, das ist irgendwie nicht allzuviel Zeit, gerade wenn es um KI geht. KPMG hat sich für die knackigen 3 Minuten entschieden, also bereiten wir uns darauf vor.


Aber: Wie bereitet man sich auf einen Pitch eigentlich vor?

Kurze Antwort: üben, üben, üben und der Rest: Betriebsgeheimnis ;) Das spannende bei der Bewertung der Pitches hier: Nicht KPMG hat die Pitches bewertet, sondern 20 Personen aus dem Top-Management der österreichischen Wirtschaft. Man kennt Sie alle, wir haben die Liste, dürfen wir aber nicht verraten. Sie wissen ja, DSVGO und so ;)


Das Highlight an diesem Pitch?

Am Ende wussten wir direkt, wer gewonnen hat. Eine Online-Abstimmung der Jury hats möglich gemacht. Gleichzeitig mussten wir aber schwören/unterschreiben, dass wir das bis zur offiziellen Verleihung nicht verraten. Fair enough, dann bleibt nämlich die Spannung erhalten.


Aber was bewegte eigentlich die Jury dazu, Senzoro unter die Top 3 zu wählen?

Die Gründe kennen wir natürlich nicht, aber was im Vergleich zu anderen auffällt: Die Kombination von KI mit Ultraschall fasziniert die Leute und es ist eine sehr greifbare Anwendung von Künstlicher Intelligenz. Oftmals muss für die KI der Nutzen im eigenen Unternehmen erst gefunden werden, bei uns ist der Nutzen sofort glasklar. Sie wollen wissen wie es einem Wälzlager geht? Senzoro anrufen. Sie wollen die Kosten in der Instandhaltung senken? Senzoro anrufen. Sie wollen einfach mal KI erleben? Melden Sie sich gerne.


Für die offizielle Preisverleihung?

Da durften wir in einer tollen Location “Tech Gate Vienna” noch mal pitchen. Diesmal war man mit 5 Minuten großzügiger und es gab sogar Zeit für Fragen aus dem Publikum. Die Veranstaltung wurde live übertragen, in Summe haben ca. 200 Personen zugehört. Das bisher größte Publikum für Senzoro, nur der Auftritt auf der Hannover Messe, natürlich 2019, war noch ein wenig “pompöser”.


Vielleicht noch abschließend die Frage: Was bringt uns das eigentlich?

KPMG hat das Ziel, vielversprechenden KI-Unternehmen eine Plattform zu bieten um bekannter zu werden und das ist definitiv gelungen. Im Nachgang ruft dann einfach das eine oder andere Mitglied der Jury an. Manchmal kommt man ins Geschäft und hat einen Kunden mehr.


Haben wir wirklich Party gemacht?

Klar, ein wenig Party hat das Senzoro - Team schon gemacht, aber am Ende des Tages sitzen wir dann doch wieder am liebsten vor den Ergebnissen der letzten Modellrechnung und sind alle gespannt, was die KI denn nun wieder alles dazu gelernt hat. Lager in Ordnung, aber schlechte Schmierung? Aha, kann Sie nun plötzlich erkennen, sehr gut. Wir geben der KI wieder einen neuen (Spitz-) Namen: SCHOKI - kommt von SCHmierung und OK.



https://wien.wirtschaftszeit.at/unternehmen-detail/article/kpmg-ki-award-2020-fuer-start-up-cogvisai


https://home.kpmg/at/de/home/media/press-releases/2020/10/kpmg-ki-award-2020-fuer-cogvisai.html


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